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Orale Chirurgie

Operativen Eingriffe in der Mundhöhle und den angrenzenden Gebieten.

 

Hierzu gehören unter anderem die ImplantologieExtraktion retinierter WeisheitszähneWurzelspitzenresektionParodontaloperation, Entfernung von Wurzelresten und einfachere Unfallbehandlungen. Sämtliche aufgeführte operative Eingriffe werden in Lokalanästhesie (normale Spritze) durchgeführt. Eine Narkosebehandlung ist nicht nötig. Vor jedem chirurgischen Eingriff empfehlen wir die Einnahme von 500mg Ponstan, dieses wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Da ein chirurgischer Eingriff immer eine Inzision (Schnitt) beinhaltet, ist immer mit einer lokalen Schwellung nach Abschluss des Eingriffes zu rechnen. Diese wird innerhalb der ersten drei Tage grösser und klingt danach langsam wieder ab.

Nachsorge
 

Selbstverständlich erhalten Sie nach jedem operativen Eingriff Schmerzmittel, um eine möglichst schmerzlose Wundheilung zu garantieren. Schmerzen im Wundgebiet nach Nachlassen der Injektionswirkung sind normal. Das verordnete Schmerzmittel ist nach Anweisung einzunehmen. Sollten die Schmerzen nach 3-4 Tagen nicht deutlich nachgelassen haben, so muss die Wunde zusätzlich kontrolliert werden. Nachblutungen und blutiger Speichel am ersten Tag nach dem Eingriff sind normal und nicht weiter besorgniserregend. Sollte wider Erwarten eine Nachblutung auftreten, so beissen Sie für 15-20 Minuten auf die von uns abgegebenen sterilen Tupfer und lagern Sie den Kopf hoch. Desweiteren sollten Sie sich hinsetzen und keiner anstrengenden Tätigkeit nachgehen. Sollte die Blutung trotzdem nicht stoppen, so melden Sie sich bitte unverzüglich bei uns oder beim Notfallzahnarzt Tel: 0900 125 125.

Um diese Schwellung möglichst gering zu halten empfehlen wir nach operativen Eingriffen immer während 48 Stunden intermittierend (mit Unterbrechungen) zu kühlen. Dabei haben sich so genannte Cold-Packs als besonders praktisch erwiesen. Die Wunde, die mit mehreren Nähten verschlossen wird, sollte in den ersten Tagen möglichst nicht mechanisch gereinigt werden (keine Zahnbürste). Wir empfehlen in den ersten Tagen lokal ausschliesslich eine chemische Reinigung mittels z. B. der Spüllösung Plak-Out. Der Rest der Mundhöhle sollte mit der Zahnbürste gereinigt werden. Eine optimale Mundhygiene ist Voraussetzung für den Erfolg einer jeden operativen Behandlung. Bei einer Operation im Oberkiefer, v. a. im Seitenzahnbereich, besteht die Gefahr einer Kieferhöhleneröffnung. Bei einer Kommunikation zur Kieferhöhle gilt ein absolutes Schneuz-Verbot, da ansonsten die Wunde immer wieder aufreisst und Luft ins umliegende Gewebe entweicht.

Folgende Richtlinien dienen einer beschwerdearmen Wundheilung:
 

- Rauchverbot mindestens während der ersten 7 Tage.

- Essen und Trinken erst nach Abklingen der Betäubung.

- Keine heissen Speisen und Getränke während der ersten 48 Stunden.

- Keine körperlichen Anstrengungen während der ersten 48 Stunden.

- Jegliche Hitzeeinwirkung wie Sauna, Solarium oder Sonnenbad während der ersten 5 Tage meiden.