Welches ist die richtige Zahnbürste oder die richtige Zahnpasta?

Elektrische Zahnbürsten:
SenSonic 800E (Waterpik), Sonicare oder Sonicare Elite Pro (Philips), Sonic Complete (Braun Oral-B)

Handzahnbürsten:
Soft oder supersofte Produkte


Zahnpasten:

Patient ohne freiliegendem Zahnhals (Dentin) und Zähne ohne Verfärbungen:
Die Zahnpastawahl für diese problemlose Patientengruppe ist relativ frei. Generell wird von hoch abrasiven Zahnpasten (viele weissmachende Pasten) abgeraten.

Patient ohne freiliegendem Zahnhals aber Zähne mit Verfärbungen:
Candida Fresh Gel, Candida Peppermint, Candida Sensitive, Colgate Total, Dentagard, Mentadent C activ

Patient mit freiliegendem Zahnhals und Zähne ohne Verfärbung:
Candida Sensitve, Elmex Rot, Elmex Sensitive Plus, Emofluor, Mentadent C Microgranuli, Meridol, Odol-dent 3 40 Plus

Patient mit freiliegendem Zahnhals aber Zähne mit Verfärbung:
Candida Sensitive, Odol-dent 3 40 Plus

Patienten mit hohem Kariesrisiko / Kariesaktivität:
Colgate Total, Elmex Rot, Mentadent C Aktiv, respektive bei Wurzelkaries Emofluor, Meridol

Zahnhalsüberempfindlichkeit:
  • Generell bei freiliegendem Zahnhals: Candida Sensitive, Elmex Rot, Elmex Sensitive Plus, Mentadent C Microgranuli, Odol-dent 3 40 Plus
  • Besonders empfehlenswert sind Zinnfluoridhaltige Zahnpasten ein Mal pro Tag (abends) wie Emofluor, Meridol
  • Bei Zunahme von Verfärbungen auf Wunsch maximal ein Mal pro Woche: Cleanic Dent, Signal Wight

Keilförmige Defekte:
Candida Sensitive, Elmex Sensitive Plus, Mentadent C Microgranuli, Meridol, Odol-dent 3 40 Plus. Bei Zunahme von Verfärbungen auf Wunsch maximal ein Mal pro Woche: Cleanic Dent, Signal Wight

Parodontitis:
Colgate Total, Mentadent C Active, Parodontax, respektive bei Wurzelkaries Emofluor, Meridol

Implantate:
Colgate Total, Elmex Rot, Mentadent C Active, Parodontax

Sehr starke Zahnverfärbungen:
maximal zwei Mal pro Woche: Cleanic Dent, Signal Wight

Xerostomie (Mundtrockenheit):
Candida Sensitive, Mentadent C Active, Elmex Rot, Elmex Sensitive Plus, Emofluor

Oben genannte Empfehlungen basieren auf Untersuchungen der Zahnärztlichen Universität in Zürich. Sie beziehen sich auf den Schweizer Markt und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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